Weiterer offener Immobilienfonds setzt Anteilsrücknahme aus

Die Assetklasse der offenen Immobilienfonds (OIF) steht unter verschärftem Druck, seit die Anleger in großem Stil ihr Geld zurückholen wollen. Allein seit Januar 2025 sind unterm Strich mehr als 10 Milliarden Euro abgeflossen. Die daraus resultierenden Liquiditätsnöte zwingen nun bereits den dritten Fonds in diesem Jahr zu einem Rücknahmestopp. Das Management des UBS (D) Euroinvest […]
ONLINE-MAGAZIN

Versicherungs-News

Ob Neuigkeiten, wichtige Änderungen oder nützliche und gewinnbringende Tipps, wir halten Sie auf dem Laufenden. Schauen Sie daher öfters mal vorbei und verpassen Sie nichts.

Die Assetklasse der offenen Immobilienfonds (OIF) steht unter verschärftem Druck, seit die Anleger in großem Stil ihr Geld zurückholen wollen. Allein seit Januar 2025 sind unterm Strich mehr als 10 Milliarden Euro abgeflossen. Die daraus resultierenden Liquiditätsnöte zwingen nun bereits den dritten Fonds in diesem Jahr zu einem Rücknahmestopp. Das Management des UBS (D) Euroinvest Immobilien teilte mit, „dass die liquiden Mittel des Immobilien-Sondervermögens nicht ausreichen, um den Rücknahmepreis für die zur Rückgabe vorgelegten Anteile zu zahlen und die ordnungsgemäße laufende Bewirtschaftung des Immobilien-Sondervermögens sicherzustellen“.

Marktbeobachtern treibt besonders die Tatsache Sorgenfalten auf die Stirn, dass dieser Fonds sich auf Gewerbeimmobilien fokussiert. Die bisherigen Rücknahmestopps betrafen Wohnimmobilienfonds, nämlich den Wohnselect von Wertgrund und den Fokus Wohnen Deutschland von Industria.

Die UBS-Anleger müssen sich nun in Geduld üben. Bis zu drei Jahre darf die Rücknahme von OIF-Anteilen ausgesetzt werden, bevor das nötige Geld mit Notverkäufen erwirtschaftet werden muss. So lange bleibt nur ein Anteilsverkauf auf dem Zweitmarkt als Alternative – mit entsprechenden Abschlägen.

Aktuelle News

Jede siebte Unfallversicherung erhält Top-Note
Die private Unfallversicherung gehört zur Standard-Risikovorsorge, weshalb das Tarifangebot auf dem deutschen Markt riesig und kaum zu überblicken ist. Für Orientierung sorgt das renommierte Analysehaus Franke und Bornberg mit einem jährlichen Rating. Diesmal befanden sich 474 Tarife von 86 Versicherern auf dem Prüfstand. Es galt, in 66 Detailkriterien zu überzeugen und zudem zwei Bedingungen zu […]
Hohe Temperaturen kosten halbes Prozent Wirtschaftsleistung
Den Hitzewellen dieses Sommers fielen in Europa Zehntausende Menschen zum Opfer. Nach einer Schätzung der Allianz sind daneben auch die wirtschaftlichen Schäden enorm: Die Wirtschaftsleistung Europas hat sich demnach infolge der hohen Temperaturen um 113 Milliarden Euro verringert, das entspricht knapp einem halben Prozent. Am stärksten getroffen hat es Italien mit Einbußen von 28 Milliarden […]